1961/62 konzipierte KMD Helmut Bornefeld die Orgel der Nikolaikirche. Beim damaligen Neubau durch die Firma Link galt die Zielsetzung, sowohl architektonisch als auch technisch und klanglich eine gute Lösung zu finden. Im Gegensatz zur alten Walcker-Orgel von 1856 wurden nun mechanisch angespielte Schleifladen verbaut. Eine Besonderheit in der Disposition ist in jedem Falle die Spanische Trompete im Hauptwerk. In den Jahren 1970 bis 72 musste die Orgel im Zuge der Kirchenrenovierung ausgelagert werden. In diesem Zusammenhang wurde das Instrument gereinigt, umintoniert und in der Disposition leicht verändert.

Hier die heutige Dispositon:

Hauptwerk:

Gedacktpommer 16'
Prinzipal 8'
Gemshorn 8'
Oktave 4'
Spitzflöte 4'
Quinte 2 2/3'
Hohlflöte 2'
Kornett 2-3f. 2 2/3'
Mixtur 4-6f. 1 1/3'
Terzzimbel 3-fach 1/3'
Span. Trompete 8'
Tremulant

Brustwerk, schwellbar:

Gedackt 8'
Quintade 8'
Prinzipal 4'
Rohrflöte 4'
Rohrnasat 2 2/3'
Oktave 2'
Hörnlein 3fach 1 3/5'
Sifflöte 1 1/3'
Scharf 3-5f 1'
Sordun 16'
Tremulant

Pedal:

Prinzipal 16'
Untersatz 16'
Oktavbass 8'
Waldflöte 4'
Choralbass 3fach 4'
Glöckleinton 2' 1'
Rauschwerk 3f 5 1/3'
Trompete 8'
Schalmei 4'
Tremulant

Feste Kombinationen:

Vorpleno HW; Pleno 8' HW; Gesamtpleno 16'; Zungenpleno 16'
Vorpleno Pedal 16'; Pleno Pedal 16'
Pleno BW 8'; Zungen c.f. BW; Einzelregister aus Gruppenzügen

Koppeln: II/I, I/P, II/P
3 freie Kombinationen
2 freie Pedalkombinationen